Neuer Lehrgang zur Grundqualifikation als Berufskraftfahrer

Über den Jahreswechsel 2016 / 2017 richtet die Fahrschule Fred Kriegel einen weiteren Kurs aus, in dem angehende Berufskraftfahrer alles lernen können, was zum Erwerb der Grundqualifikation und für die Berufstätigkeit als qualifizierter BKF nötig ist.

Die Schulung beginnt am ersten Samstag im Dezember 2016 und erstreckt sich bis Anfang Februar 2017.

Interessenten melden sich bitte persönlich in der Fahrschule. Dann haben wir Gelegenheit, direkt alles Wichtige zu besprechen.

Modul 1

Modul 2

Modul 3

Modul 4

Modul 5

Samstag, 03.12.2016

Samstag, 10.12.2016

Samstag, 07.01.2017

Samstag, 21.01.2017

Samstag, 04.02.2017

Ort:
Hauptstraße 14
96172 Mühlhausen

Beginn:
jeweils ab 07:00 Uhr

 

Den nächsten Kurs Grundqualifikation angehender Berufskraftfahrer richtet die Fahrschule Fred Kriegel im Dezember 2015 und Januar 2016 aus. Interessenten melden sich bitte in der Fahrschule.

Samstag, 05.12.2015

Samstag, 12.12.2015

Samstag, 03.01.2016

Samstag, 30.01.2016

Modul 1

Modul 2

Modul 3

Modul 4

Ort:
Hauptstraße 14
96172 Mühlhausen

Beginn:
jeweils ab 07:00 Uhr

 

Wir sind am Ziel! 

Die neue Website der Fahrschule Fred Kriegel ist fertig. Wir sind in aktueller Form online.

Es freut uns sehr, dass all die Überlegungen und Vorbereitungen zum Erfolg geführt haben.

Jetzt sind wir gespannt auf Eure Eindrücke. Lasst uns gern wissen, was Euch gefällt! Und ebenso interessiert es uns sehr, falls Ihr etwas vermisst oder Ihr einen Fehler entdeckt.

Wir freuen uns auf Eure Nachrichten.

Neu ausgestellte Führerscheine sind seit dem 19.01.2013 nicht mehr unbegrenzt gültig sondern gelten für 15 Jahre. Aber kein Grund zur Panik: Es braucht keine neue Prüfung, sondern läuft ganz einfach: Ist ein Führerschein abgelaufen, wird mit einem aktuelleren Bild ein neuer ausgestellt. Die Kosten sollen überschaubar sein. Derzeit sind 24 EUR angesetzt.

Gründe der Änderung

Die begrenzt Gültigkeit hat mehrere Gründe. Ausgestellte Führerscheine sollen zentral erfasst werden, um den Führerschein-Tourismus zu unterbinden. Bisher weiss nur die jeweils austellende örtliche Behörde Bescheid. Außerdem soll das regelmäßige Umtauschen dazu dienen, es Fälschern schwerer zu machen, da in neue Versionen immer wieder aktuelle Sicherheitsmerkmale eingebaut werden können.

Übersicht der Änderungen

  • Ausgestellte Führerscheine werden nach 15 Jahren ungültig
  • Danach muss ein Neuer ausgestellt werden (d.h., eine neue Fahrerlaubnis beantragen – ohne neue Prüfung oder einen Gesundheitstest)
  • Alte Führerscheine (vor dem 19.01.2013 ausgestellte) müssen bis spätestens 19.01.2033 umgetauscht werden.

Neuer Bußgeldkatalog

Die Verordnung zum Bußgeldkatalog wurde mit Wirkung ab dem 1. Mai 2014 geändert und der Katalog an die neuen Regleungen zur Fahreignungsregister angepasst, die zm selben Zeitpunkt in Kraft trat.

Nun ohne Punkte aber teurer

Verkehrsordnungswidrigkeiten, die keinen direkten Einfluss auf die Verkehrssicherheit haben, werden im neuen Fahreignungsregister (FAER) nicht registriert, anders als früher im Verkehrszentralregister. Dafür werden diese Verstöße teuerer, die im Bußgeldkatalog vorgesehenen Beträge also angehoben.

Gründe der Erhöhungen

Bei einigen dieser Verkehrsverstöße war unter der vorherigen Regelung bei der Bemessung der Geldbuße berücksichtigt worden, dass der Verstoß zusätzlich noch mit einem Punkteeintrag verbunden war. Nachdem die neue Registerregelung einen solchen Eintrag bei kleiner Verstößen nicht mehr vorsieht, wurde für die betreffenden Tatbestände neu bewertet, welche finanzeillen Folgen den Täter wegen des Verstoßes treffen. Gerade bei den Verkehrsordnungswidrigkeiten, die ohne direkten Einfluß auf die Verkehrssicherheit und deshalb unter der neuen Fahreignungsregister nicht mehr mit Punkten belegt sind, wurden die Bußgelder erhöht – quasi als Ausgleich dafür, dass im neuen System keine Punkte mehr eingetragen werden.

Das neue Fahreignungs-Bewertungssystem

Zum 1. Mai 2014 löst das neue Fahreignungsregister (FAER) das bisherige Verkehrszentralregister in Flensburg ab. Die Regelungen sollen durch die Umstellung einfacher und leichter nachvollziehbar werden indem nur noch abschließend aufgezählte Verstöße erfasst werden, die sich unmittelbar auf die Verkehrssicherheit auswirken.

Nur noch drei Punktekategorien

In dem neuen System wird das Verkehrssicherheitsrisiko durch drei Kategorien ausgedrückt: Einen Punkt gibt es für schwere Ordnungswidrigkeiten, zwei Punkte sind angesetzt für besonders schweren Ordnungswidrigkeiten, die in der Regel mit einem Fahrverbot verbunden sind, und für Straftaten . Mit drei Punkten werden Straftaten bewertet, die zum Entziehen der Fahrerlaubnis geführt haben.

Feste Tilgungsfristen

Die Regelungen zur Tilgung eingetragener Verstöße werden einfacher: Die frühere Tilgungshemmung entfällt. Jetzt führt ein neuer Verstoß nicht mehr dazu, dass ein bereits eingetragener Verstoß nicht getilgt wird und länger gespeichert bleibt.

Die Tilgungsfristen enden jetzt – gerechnet Rechtskraft des Bußgeldbescheids oder des Urteils – für schwere Ordnungswidrigkeiten (1 Punkt) zweieinhalb Jahre, für besonders schwere Ordnungswidrigkeiten und für Straftaten ohne Entziehung der Fahrerlaubnis (2 Punkte) fünf Jahre und für Straftaten mit Entziehung der Fahrerlaubnis (3 Punkte) zehn Jahren.

Drei Stufen von Maßnahmen

Es bleibt bei einem System von drei Maßnahmenstufen. Bis zu drei Punkten werden nur im Fahreignungsregister verzeichnet und Betroffene werden in einem Bußgeldbescheid darauf hingewiesen.

Wer vier bis fünf Punkte ansammelt, erhält von der Fahrerlaubnisbehörde eine Ermahnung und wird über die Maßnahmenstufen informiert. Auf dieser Stufe kann durch freiwilliges Teilnehmen an einem Fahreignungsseminar ein Punkt abgebaut werden.

Bei einem Punktestand von sechs oder sieben Punkten erfolgt eine Verwarnung mit dem Hinweis, dass beim Erreichen der nächsten Stufe die Fahrerlaubnis entzogen wird. Jetzt können mit einem freiwilligen Fahreignungsseminar keine Punkte mehr abgebaut werden.

Werden acht oder mehr Punkte angesammelt, wird die Fahrerlaubnis entzogen. Falls zwischenzeitlich Punkte getilgt werden, können die Stufen auch mehrfach durchlaufen werden.

Sicherheit IST käuflich!

Neue Vorschriften für Schutzkleidung bei Zweirad-Ausbildung und -Prüfungen:
Die Anforderungen an die bei praktischen Prüfung für die Klassen AM, A1, A2 und A für die zu tragende Schutzkleidung sind ab 01.05.2014 strenger.

Neu dazugekommen sind der Rückenprotektor und eine spezielle Motorradhose.
Strenger sind nun die Anforderungen an Jacke und Schuhe. Jetzt muss eine Motorrad-Jacke getragen werden, wo früher eine eng anliegende Jacke ausreichte, und statt der früher ausreichenden knöchelhohen Schuhe werden jetzt Motorrad-Stiefel oder Motorrad-Schuhe gefordert.

Alle Führerscheinbewerber müssen nun also nicht nur einen Motorrad-Helm tragen, sondern auch

  • eine eng anliegende Motorrad-Jacke
    (entweder mit Rückenprotektor oder einen separaten Protektor unter der Jacke)
  • eine Motorrad-Hose,
  • Motorrad-Schuhe mit ausreichendem Knöchelschutz oder Motorrad-Stiefel und
  • Motorrad-Handschuhe.

(Quelle Fahrlehrer Verband)

Neuregelung Führerscheinklassen 2013 – Ein wichtiger Überblick:

Die Regelungen für Führerscheine wurde EU-weit vereinheitlicht. Sie gelten für alle Führerscheine, die nach dem 19.01.2013 ausgestellt oder seit dem 19.01.2013 verlängert werden.

Änderung Motorrad-Klassen

Fahrerlaubnisklasse A1
Die Definition der Klasse A1 wird ergänzt um ein Verhältnis von Leistung/Gewicht von maximal 0,1 kW/kg, das nun ebenfalls eingehalten sein muss.
Führerscheinklasse A2
Die Führerscheinklasse A2 ist neu und ersetzt zum Teil die bisherige Klasse A.
Führerscheinklasse AM
Neu ist die Führerscheinklasse AM für Kleinkrafträder und ersetzt die bisherigen Klassen S und M.
Stufenweiser Einstieg in Motorrad-Führerscheinklassen
Das Mindestalter für den Füherschein der Klasse A wurde auf 24 Jahre herabgesetzt. Für den Wechsel von der Führerscheinklasse A1 zur neuen Klasse A2 und ebens von der Klasse A2 zur Klasse A ist eine praktische Prüfung (aber keine theoretische) erforderlich.

Änderung Pkw-Klassen

Klasse BE – Anhängerregelung
Die Fahrerlaubnisklasse BE wurde vereinfacht. Jetzt darf mit einem Zugfahrzeug der Klasse B mit Anhänger gefahren werden, solange das zulässige Gesamtgewicht 3.500 kg nicht überschreitet. Eine Fahrerschulung muss abgelegt werden, sobald ein zulässiges Gesamtgewicht (bis 4.250 kg) überschritten wird.
Caravan-Führerschein B96
Spezielle Caravan-Regelung für mehr Gesamtgewicht. Die Fahrerlaubnisklasse B wird erweitert auf eine PKW-Anhänger-Kombination mit über 3.500 kg aber nicht mehr als 4.250 kg zulässigem Gesamtgewicht. Das erfordert eine Schulung (mindestens 7 Stunden) mit einem praktischen und theoretischen Teil.

Lkw-Klassen

Fahrerlaubnisklasse D und D1
Bei den Klassen D und D1 zählt die Zahl der Personen im Omnibus und nicht mehr die der Sitzplätze.
Bei der Fahrerlaubnisklasse D1 muss eine maximale Länge von insgesamt 8 m eingehalten werden.